Ablauf der Konfrontationsphase

Die Beratergruppe sucht aus den Konfrontationsmethoden für das spezifische Anliegen vier bis sechs passende Methoden heraus und überlegt eine Reihenfolge. Dabei darf die Ratsuchende dabei sein und ggf. auch Wünsche äußern, muss dies aber nicht. Die Ratsuchende ist eher Experte für den Inhalt, während die Beratergruppe Experte für das Verfahren ist und der Ratsuchenden Methoden … Weiterlesen Ablauf der Konfrontationsphase

Downloads

1. KoBeSu- Prozessanzeiger zur Visualisierung der Abläufe 2. Ablaufplan für eine KoBeSu (Kurz)beratung 3. Aufgabenkarten zur Verteilung verschiedener Rollen 4. Arbeitspapier zu den Techniken des aktiven Zuhörens 5.  Arbeitspapier zum Wertschätzenden Kommentar  6. Konfrontationsmethoden in StichwortenHier finden Sie Arbeitskarten, auf denen die einzelnen Methoden kurz beschrieben sind. Das Set soll nach eigenen Bedürfnissen verändert werden … Weiterlesen Downloads

Ableitung des Fundaments für KoBeSu

Das Theoretische Fundament für die Kollegiale Beratung und Supervision wird abgeleitet aus: dem Forschungsprogramm Subjektive Theorien, der Humanistischen Psychologie mit den Vertretern  Carl Rogers (Klientenzentrierte Gesprächsführung), Ruth Cohn (Regeln für erfolgreiche Gruppenarbeit) und  Thomas Gordon (Schüler von Rogers: günstige Kommunikation, Konfliktregelung).  Weiterer Hintergrund für das KoBeSu Modell ist die Kommunikationspsychologie mit ihren Vertretern Watzlawik und … Weiterlesen Ableitung des Fundaments für KoBeSu

Veränderung Subjektiver Theorien

Ziel der „Kollegialen Beratung und Supervision“ (KoBeSu) ist die Veränderung der Subjektiven Theorien. Für die Veränderung der Subjektiven Theorien werden die gleichen drei Grundmodelle angenommen, nach denen sich wissenschaftliche Theorien verändern: kummulativ  Das Wissen vermehrt sich. Informationen erweitern das eigene Wissen. revolutionär  Prämissen, also Kernannahmen, werden völlig ausgetauscht. Dies bedeutet eine radikale Neuinterpretation und den … Weiterlesen Veränderung Subjektiver Theorien

Das Forschungsprogramm Subjektive Theorien

Das Forschungsprogramm Subjektive Theorien (FST) erklärt für die Kollegiale Beratung und Supervision, wie Einstellungen und Sichtweisen beim Menschen entstehen und sich verändern. Das FST arbeitet auf der Grundlage des humanistischen Menschenbildes, der „Pychologie des reflexiven Subjekts“. Das FST besteht aus einem Gesprächskreis von Psychologen, die auf Einladung der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Stiftung Volkswagenwerk zusammen kommen. … Weiterlesen Das Forschungsprogramm Subjektive Theorien

Anthropologische Kernannahmen – das Menschenbild

Für die Kollegiale Beratung und Supervision ist die „Psychologie des reflexiven Subjekts“ innerhalb der Humanistischen Psychologie grundlegend. Demnach ist der Mensch ein Wesen, ein Subjekt, das sich in seinem Handeln an Sinn und Bedeutung orientiert. Der Mensch ist bewußtseins- und erkenntnisfähig. Er kann diese Fähigkeiten auch auf sich selbst anwenden und sich auch von außen … Weiterlesen Anthropologische Kernannahmen – das Menschenbild

Grenze zur Therapie

Gegenstand der Supervison sind vor allem die Auseinandersetzung mit beruflichen Anforderungen und ihre Verflechtung mit privaten Anteilen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Klärung der beruflichen Fragestellungen.  In der Therapie geht es mehr um persönliche Fragestellungen, Ängste und Depressionen, Brüche im Leben, schwere Krisen etc. die bearbeitet werden. Natürlich können aus dieser Perspektive auch berufliche Fragestellungen … Weiterlesen Grenze zur Therapie

Was ist Kollegiale Supervision (KoBeSu)?

Unter „Kollegialer Supervision“ ist zu verstehen, dass es zwischen dem Supervisor und der / den ratsuchenden Person/en keine hirarchischen Verhältnisse gibt.  Der Supervisor ist auch nicht „allwissend“ oder hat gar aus seiner Perspektive Erklärungen und Problemlösungen parat.  Der Supervisor ist verantwortlich für das Verfahren, nicht für den Erfolg. Dahinter steckt die Vorstellung, nicht die Probleme … Weiterlesen Was ist Kollegiale Supervision (KoBeSu)?

Beziehung zwischen Supervisor und Supervisant

Die ratsuchende Person, der Supervisant steht nicht in einem Abhängigkeitsverhältnis zum Supervisor, sondern ist uneingeschränkt selbstbestimmt.  Auch wenn berufliche Fragen zu persönlichen Themen führen, dann kann der Supervisant sicher sein, daß er nicht als Versager, Unzulänglicher, oder Patient empfinden muß. Die Erlebnisse am Arbeitsplatz werden aus der Distanz betrachtet. Äußere, wie innere Gegebenheiten sind Reflexionsgegenstand.  … Weiterlesen Beziehung zwischen Supervisor und Supervisant

Das Verfahren der Kollegialen Beratung und Supervision

1. Sitzungsablauf KoBeSu kurz skizziert: – Klärung: Wer ist heute ratsuchende Person? – Phase 1: Sicherheit und Vertrauen (ca. 45 Minuten) Die Ratsuchende Person berichtet von ihrem Anliegen. Die Beratergruppe hört aktiv zu und unterstützt damit den Klärungsprozess der Ratsuchenden Person, die hierdurch ihre Sichtweisen aussprechen kann und so einer möglichen Veränderung zugänglich macht. – … Weiterlesen Das Verfahren der Kollegialen Beratung und Supervision